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Ultra-ATA/133 ist eine technische Sackgasse

29.01.2002 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt- Einem Test unserer Schwesterpublikation Tecchannel zufolge ist die Anschaffung einer Ultra-ATA/133-Steckkarte reine Geldverschwendung. Aktuelle Festplatten verwenden die Schnittstelle Ultra-ATA/100, der Festplattenhersteller Maxtor bietet jetzt auch Festplatten mit der neuen Schnittstelle Ultra-ATA/133 an. Diese laufen auch an einer ATA/100 Schnittstelle, für den Zugriff über ATA/133 ist aber eine neue Controller-Karte notwendig. Die neue Schnittstelle ermögliche zwar eine maximale Datenübertragungsrate von 127 MB/s, gängige Festplatten lieferten allerdings maximal 45 MB, ein Volumen für das die ältere Schnittstelle voll genüge. Vorteile ergäben sich nur bei der Verwendung mehrerer Festplatten in einem RAID-Verbund. Überdies würde die Schnittstelle Ultra-ATA/100 Ende des Jahres von der Schnittstelle Serial ATA ersetzt. Ultra-ATA/133 sei somit eine technologische Sackgasse. sw

Info: Tecchannel www.tecchannel.de

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