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Umfrage: SIM-Freiheit beim iPhone wichtiger als der Preis

01.10.2007 | 12:49 Uhr |

Mit dem Update der iPhone-Firmware auf Version 1.1.1 hat Apple Nutzer ausgesperrt, die per Software das SIM-Lock ihres Telefons aufgehoben haben, um über den Provider ihrer Wahl zu telefonieren. Die Wahlfreiheit bei Anbieter und Tarifen wäre unter Macwelt-Lesern jedoch der wichtigste Kaufgrund.

„Zu welchen Bedingungen werden Sie ein iPhone kaufen?“, fragten wir unsere Leser, als feststand, dass T-Mobile ab 9. November das Apple-Handy in Deutschland anbieten wird. Unter den 663 Teilnehmern gaben 326 (49,2 Prozent) an, das Angebot Apples und seines Mobilfunkproviders in dieser Form nicht wahrzunehmen. Ein iPhone würden sich jene knappe Hälfte der Umfrageteilnehmer nur dann kaufen, wenn es ohne SIM-Lock zu haben wäre und somit freie Wahl des Providers und damit des Tarifes bestünde. Die Wahlfreiheit erweist sich so als wichtiger als der von Apple und T-Mobile beeinflussbare Preis. Denn auf eine Senkung der Anschaffungskosten spekulieren nur 60 Leser (9,1 Prozent), die sich ein iPhone kaufen würden, wenn es für 150 bis 250 Euro zu haben wäre. Der Tarif wäre dann egal.

T-Mobile will für das iPhone spezielle Tarife auflegen und diese erst kurz vor dem Verkaufsstart nennen. Exakt ein Drittel der Macwelt-Leser sieht in den monatlichen Kosten des Telefonvergnügens seine Schmerzgrenze. Der Preis von 399 Euro wäre für 221 Umfragenteilnehmer dann akzeptable, wenn T-Mobile nicht mehr als 50 Euro monatlich für die Nutzung verlangt. Bis zu 70 Euro Telefongebühren würden noch elf Leser oder 1,7 Prozent akzeptieren. Vollkommen vom iPhone überzeugt zeigen sich 14 Umfrageteilnehmer (2,11 Prozent), die das iPhone auf alle Fälle kaufen werden, egal, was T-Mobile an Gebühren verlangt. Nur 31 Leser (4,7 Prozent) werden sich das iPhone überhaupt nicht kaufen.

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