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Umstieg auf Mac-OS X 10.5 Leopard

23.10.2007 | 12:44 Uhr |

Nach etwa zweieinhalb Jahren hat Apple im Oktober das nächste Betriebs­system Mac-OS X 10.5 Leopard vorgestellt. Wer einen problemlosen Umstieg anstrebt, sollte einiges beachten und seinen Mac entsprechend vorbereiten.

Vorbereitung auf Mac-OS X 10.5 - Aufmacher
Vergrößern Vorbereitung auf Mac-OS X 10.5 - Aufmacher

Das Warten auf die neue Version des Betriebssystems von Apple stellte die Anwender auf eine Geduldsprobe. Noch im vergangenen Jahr hatte man gehofft, den erwarteten Meilenstein zu erreichen, bevor Microsoft mit Vista sein gründlich runderneuertes Betriebssystem auf den Markt bringt. Bekanntermaßen ist Letzteres nun schon einige Monate verfügbar, während Apple den geplanten Erscheinungstermin auf den 26. Oktober verschoben hatte.

Auch für das neue Betriebssystem fordert Apple wieder Geld vom Anwender. Lediglich Käufern eines neuen Mac, die diesen am oder nach dem 1. Oktober erwarben, will Apple ein vergünstigtes Update anbieten. Die Installations-DVD wird bei Apple für rund zehn Euro erhältlich sein.

Während die aktuell angebotene Modellreihe an Macs in puncto Hardwareausstattung mit kleinen Einschränkungen tauglich für Mac-OS X 10.5 ist, sollten Benutzer mit einem älteren Mac zunächst überprüfen, ob sie ihre Hardware nicht besser aufrüsten, um nach dem Update auf Leopard nicht enttäuscht zu werden.

Aus für G3 und einige G4s

Mac-OS X 10.5 wird das erste Mac-OS-X-Betriebssystem sein, das Macs mit G3-Prozessor nicht mehr unterstützt. Der Prozessortyp wurde ab 1997 verbaut, das letzte Modell mit G3 war das 14-Zoll-iBook, das von April bis Oktober 2003 angeboten wurde. Wer einen Mac mit G3-Prozessor besitzt und mit dem System unter Tiger arbeitet, sollte hier nicht all zu traurig sein. Die Anforderungen von Leopard an die Hardware sind in den meisten Fällen nicht erfüllbar oder zu teuer (Hauptspeicheraufrüstung). Auch aus technischer Sicht sind die Voraussetzungen für 10.5 nicht mehr gegeben. Die älteren G4-Macs, die mit einem Prozessortakt unter 867 Megahertz arbeiten, sind nach Apples Vorgaben ebenfalls nicht für die Arbeit mit Leopard geeignet.

TIPP: Auch wenn es „Umwege“ geben sollte, betroffene G3- und G4-Macs unter Leopard zu nutzen, ist der Systemumstieg erst dann wirklich sinnvoll, wenn die Hardware ersetzt werden muss, da man Programme, Leistungsdaten und Funktionen benötigt, die erst Macs mit neueren Prozessoren bieten.

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