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Apple geht Beschwerden von Umweltschützern in China nach

17.11.2011 | 09:08 Uhr |

Nach einem Treffen mit Vertretern von fünf chinesischen Umweltschutzorganisationen hat Apple angekündigt, von unabhängigen Instituten seine Zulieferer auf die Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien überprüfen zu lassen

Macbook Umweltschutz Apple Recycling
Vergrößern Macbook Umweltschutz Apple Recycling

Die Organisationen warfen Apple vor , nicht ausreichend auf die Umweltaktivitäten der Auftragsmanufakturen zu achten. Die Apple-Niederlassung in Peking habe zunächst nicht reagiert und später nur eine allgemeine Erklärung abgegeben, nachdem man seine Zulieferer zur Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsstandards verpflichte.

Die chinesischen Umweltschützer werfen 22 Fabriken konkrete Umweltsünden vor, in der Umgebung zweier Manufakturen sei es zu einem signifikanten Anstieg der Krebsrate gekommen.

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In dem Treffen mit den Umweltschützern, zu dem zwei Manager aus den USA angereist kamen, räumte Apple ein, 15 der 22 Fabriken würden in der Tat für Apple fertigen und sollen nun Gegenstand genauerer Untersuchungen werden. Welche 15 das seien, wollte Apple den Umweltschützern nicht verraten. "Was Apple getan hat, ist positiv," lobt der Generalsekretär des Green Stone Environmental Action Network das Treffen, schränkt aber ein, dass Apple mehr Offenheit in Bezug auf seine Zulieferkette zeigen sollte. Mitte Oktober hatten chinesische Behörden eine Fabrik wegen "unerträglicher Ausdünstungen" geschlossen, die mutmaßlich Aluminiumgehäuse für Apples Macbooks herstellt.

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