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Chinesische Umweltschützer kritisieren Apple

21.01.2011 | 07:19 Uhr |

Chinesische Umweltschützer haben Apple dafür kritisiert, in seiner Produktionskette in China zu wenig auf Umweltschutz- und Sicherheitskriterien zu achten

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Stattdessen sei Apple nur ein niedriger Preis und hohe Qualität in der Produktion wichtig, schreibt das Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) in einem Bericht. "Wir haben herausgefunden, dass Apple seinen eigenen Verpflichtungen nicht nachkommt, in der Versorgungskette seine Verantwortung für Sicherheit und Umweltschutz wahrzunehmen und die Arbeiter mit Würde und Respekt zu behandeln", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters das Papier. "Gewissermaßen zwingt Apple Zulieferer dazu, Abkürzungen zu nehmen, um den Zuschlag erhalten", führt das IPE weiter aus. Apple verweist zur Antwort auf seine eigenen Reports über die Zulieferer und stellt fest, dass diese den "Fortschritt des intensiven Auditing-Programms" seit dessen Einführung im Jahre 2006 gut dokumentierten. Im vergangenen Jahr hatte eine Selbstmordserie bei der Manufaktur Foxconn aufgeschreckt, Apple dementierte einen Zusammenhand mit dortigen Arbeitsbedingungen. Laut IPE habe ein Vorfall im Januar 2010 mit der in der LCD-Produktion eingesetzten Chemikalie N-Hexan - die in vielen anderen Ländern verboten ist - 47 Arbeiter krank gemacht.

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