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Toner-Feinstaub belastet offenbar nur empfindliche Menschen

15.01.2008 | 15:03 Uhr |

Der Toner-Feinstaub von Laserdruckern und Fotokopierern verursachen offenbar keine Atemwegserkrankungen. Die Schleimhäute empfindlicher Personen können durch das Einatmen des Staubs aber trotzdem gereizt werden.

Toner-Feinstaub
Vergrößern Toner-Feinstaub

Der Toner-Feinstaub von Laserdruckern und Fotokopierern verursacht offenbar keine Atemwegserkrankungen. Das Partikelgemisch in der Abluft der Drucker und Kopierer kann aber trotzdem die Atmungsorgane empfindlicher Menschen reizen. Dies hat jetzt eine Studie der Universität Gießen belegt.

Gemessen wurden im Rahmen der Tests leichtflüchtige Substanzen wie Toluol und Benzol, deren Werte jedoch alle im vertretbaren Bereich lagen. Fazit der Untersuchung sind erhöhte Feinstaubwerte, aber keine direkte Gesundheitsgefahr durch die Lasergeräte.

Der Auslöser für die Atemprobleme bei den besonders empfindlichen Menschen konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden. Ein potenzieller Verursacher könnte Staub sein, der sich über Nacht an den Geräten sammelt und nach dem Einschalten aufgewirbelt wird. Das Bundesinstitut für Risikobewertung, das die Studie in Auftrag gegeben hatte, hat hierzu eine Theorie: Die staubige Luft und weitere Emissionen, die durch die Erwärmung der Druckwalze entstehen, könnten den sensiblen Personen Schwierigkeiten bereiten und die Schleimhäute reizen. Um Problemen vorzubeugen, sollten die Laserdrucker und Laserkopierer in einen gut belüfteten Raum gestellt werden und es ist auf eine regelmäßige Wartung der Geräte zu achten.

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