978861

Universal will iTunes-Revolution anzetteln

15.10.2007 | 12:27 Uhr |

Laut eines Berichts der Business Week hegt der Musikkonzern Universal Music Pläne für eine Konkurrenz zum iTunes Store und sucht dabei Unterstützung bei anderen Musikanbietern und Hardwareherstellern.

Universal CEO Doug Morris hoffe demnach, zunächst Sony BMG auf seine Seite zu ziehen, um den neuen Dienst Total Music an den Start zu bringen. Die Musikindustrie, die mit Apples einheitlicher Preisgestaltung für Downloads aus dem iTunes Store zunehmend unzufrieden ist, will dem iPod-Hersteller mit einem alternativen Modell das Wasser abgraben: Ein Musikabo soll im Preis für den Player bereits integriert sein. Die fünf US-Dollar monatlich für die Rechteinhaber sollten Hardwarehersteller bezahlen und den Preis mit kalkulieren. Durch den praktisch kostenlosen Zugang zu Musik sollten die Hersteller von Zune und Co. aber deutlich mehr Käufer als bisher locken und ihre Player zu kaum erhöhten Preisen anbieten können. Die Musikindustrie würde sich damit wieder aus den Fesseln lösen, in die sie der iTunes Store gebunden hat, berichtet die Business Week. Momentan behält Apple von jedem für 99 Cent verkauftem Song 29 Cent.

Info: Business Week

0 Kommentare zu diesem Artikel
978861