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Unix-"Guru" setzt auf Mac-OS X

23.09.2002 | 10:26 Uhr |

München/Macwelt- Es gibt Apple-"Evangelisten" und Unix-"Gurus" - beide aus dem religiösen Bereich entlehnte Begriffe sollen einen absoluten Experten auf seinem Gebiet bezeichnen.
Nun plant Apple, einige der bisherigen Linux-Jünger durch das eigene Unix-Betriebssystem Mac-OS X auf seine Seite zu ziehen und besucht daher, wie berichtet , die britische Linux Expo UK 2002 im Oktober. Zur Vorbereitung dürfte dem Mac-Hersteller ein Artikel des BSD-Experten Simon Cozens gerade recht gekommen sein. Dieser lobte zunächst in einem Newsletter der UK Unix User Group (UKUUG) Apples Mac-OS X bei nur geringer Kritik an Details in den höchsten Tönen. Die britische Apple-Homepage hat den Beitrag unter dem Titel "A Linux User Defects" übernommen. Der Unix-"Guru" beschreibt, wie er Mac-OS X im vergangenen Jahr bei einer FreeBSD-Konferenz an einem Dual-G4-Power Mac kennen gelernt habe und sofort von seiner "geschliffenen" Bedienbarkeit und der Aqua-Oberfläche beeindruckt war. Apple habe offenbar endlich eine stabile Plattform mit gleichzeitig ansprechendem Design gefunden. Dies sei sein Tipp für das Betriebssystem der Zukunft: Nichts anderes als Apples Mac-OS X. Für den Computer-Fachmann und Buchautor Simon Cozens sei ein Unix-Traum für den Desktop wahr geworden: Es sei tatsächlich möglich "das Beste beider Welten" zu vereinen. tha

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