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Neues Buch: Der iMac hätte fast "MacMan" geheißen

04.05.2012 | 10:23 Uhr |

Steve Jobs wollte den neuen All-in-One-Computer, den er 1998 vorstellte, eigentlich MacMan nennen, berichtet Ken Segall in seinem Buch über Apple.

Der beste Mac aus 20 Jahren: 1998_iMac_bondi_blue
Vergrößern Der beste Mac aus 20 Jahren: 1998_iMac_bondi_blue

Dies berichtet TUAW (or The Unofficial Apple Weblog) im Anschluss an das Buch des früheren Mitarbeiters von TBWA\Chiat\Day, Ken Segall. Die Werbefirma ist unter anderem für legendäre Spots ("1984") und Aktionen ("Think Different") für Apple bekannt. In seinem Buch "Insanely Simple: The Obsession That Drives Apple's Success", das jetzt erschienen ist, erzählt Segall, dass er selbst schon früh für den Namen iMac plädiert hatte, den Jobs aber ursprünglich nicht mochte. Jobs selbst favorisierte MacMan. "Wenn du nichts Besseres hast", soll der Apple-Chef zu Segall gesagt haben, "dann bleibt es bei MacMan". Doch schließlich sei Jobs ohne weitere Begründung auf die dann berühmt gewordene Modellbezeichnung iMac umgesprungen. Der Apple-Mitbegründer ist bekannt dafür, dass er manche Ideen zunächst verworfen, dann aber stolz als seine eigenen präsentiert hat. Segall räumt ein, dass auch er damals nicht geahnt habe, wie "iConic" die Vorsilbe "i-" schließlich werden würde. Selbst Jobs wurde zum "iCEO" bei Apple, was sich für "Interim" zu deuten war, solange Jobs offiziell nur vorläufig an der Spitze des Mac-Herstellers stand. Der Autor des Berichts bei TUAW jedenfalls zeigt sich erleichtert, dass Jobs schließlich den iMac statt des MacMan vorstellte. Sonst müsste man heute vielleicht Artikel wie diesen auf einem "PadMan" lesen.

Info: TUAW

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