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Update: Ed Zander wünscht den Nano im Scherz zum Teufel

27.09.2005 | 12:07 Uhr

Die Partnerschaft zwischen Apple und Motorola ist eindeutig keine Liebesaffaire. Nachdem sich Jobs in Paris schon sehr zurückhaltend über das iTunes-Handy geäußert hatte, ließ Zander jetzt richtig Luft ab.

iPod Nano b+w abstract
Vergrößern iPod Nano b+w abstract

Nach einer Meldung unserer Schwestersite Macworld UK hat Ed Zander deutliche Worte gesprochen: „Zur Hölle mit dem Nano. Was zum Teufel tut der Nano. Wer hört schon 1000 Songs?“ wird seine verbale Attacke zitiert. Wer sich in Erinnerung ruft, wie schwer es Motorola mit dem eigenwilligen Apple-Chef Steve Jobs hatte, wird die Wut zumindest ansatzweise verstehen können. Erst wird die Ankündigung des iTunes-Handys von Apple zurückgepfiffen, dann verzögert sich der Start um Monate und Monate und als es endlich so weit ist, stielt der gleichzeitig vorgestellte iPod Nano dem von Apple und Motorola entwickelten Handy eindeutig die Schau. Die kühlen Bemerkungen von Jobs, das ganze sei nur ein Versuch gewesen, „man habe mal den Zeh ins kalte Wasser gesteckt,“ dürften Zander ebenfalls wenig begeistert haben.

Update: Motorola hat Ed Zanders Äußerungen in der Zwischenzeit relativiert. Der IDG News Service habe die Äußerungen des Firmenchefs aus dem Zusammenhang gerissen. Der Ausspruch sei ironsich gemeint gewesen, Ed Zander habe dabei gegrinst und im Folgenden Apple und den iPod gelobt. "Motorola hat eine großartige Beziehung zu Apple," schreibt Motorola in einer Presseerklärung.

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