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Update auf Cinema 4D XL 7.3 - Schnittstelle zu After Effects

07.02.2002 | 14:04 Uhr |

Arbeiten aus Cinema 4D dienen oft als Ausgangsmaterial für Nachbearbeitung in After Effects. Mit dem kostenlosen Update auf Cinema 4D XL 7.3 und einem After-Effects-Plug-in stellt Maxon eine komfortable Schnittstelle für den Datenaustausch zur Verfügung.

München/Macwelt - Egal ob für Compositing-Zwecke, Post-Effekte oder zusätzlicher Bewegungs- und Tiefenunschärfe - AfterEffects verleiht vielen 3D-Animationen erst den letzten Schliff. In Ergänzung zu unserem AfterEffects-Artikel in Macwelt 3|2002 werfen wir einen Blick auf die neuen Exportfunktionen von Cinema 4D XL 7.3.
Nach der Installation des Updates bietet sich in den Render-Voreinstellungen die neue Option "AfterEffects Projektdatei" an. In den Multi-Pass-Einstellungen wählt man vor dem Rendering noch die für das Compositing in AfterEffects gewünschten Kanäle aus. Nach erfolgtem Rendering der Multi-Pass-Dateien erstellt Cinema 4D nun automatisch ein neues AfterEffects-Projekt.
Für den Import in AfterEffects ist das Cinema-4D-Plug-in zuständig, das für die Versionen 5.0 und 5.5 von AfterEffects vorliegt. Es exportiert darüberhinaus die neuen Licht- und Kamera-Daten aus AfterEffects 5.5. Ausserdem akzeptiert AfterEffects den Import von Dateien im Format von BodyPaint 3D.
Beim Import des Projektes in AfterEffects liegen alle Passes als komponierte Ebenen für die Nachbearbeitung bereit.
Zahlreiche Fehlerbereinigungen runden das Wartungsupdate ab. Beseitigt hat Maxon unter anderem Fehler beim Radiosity-Rendering unter NET, den berüchtigte "dirty-mouse effect" und einige OpenGL-Schwierigkeiten unter Mac OS X.

Fazit


Die neue Export-Funktionalität des Updates auf Cinema 4D XL 7.3 macht es zu einem Muss für alle Anwender von AfterEffects und Cinema 4D. Mit den zusätzlichen Bugfixes hat Maxon seine Hausaufgaben gründlich gemacht.
Andreas Asanger

Info: Maxon

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