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Update auf OS X 10.7.5 macht Probleme

25.09.2012 | 12:59 Uhr |

Nach dem Update auf OS X Lion 10.7.5 arbeitet Spotlight nur noch im Schneckentempo - eine Lösung hat Apple noch nicht vorgelegt

In Apples Diskussionsforen haben sich inzwischen zahlreiche Meldungen von Anwendern angesammelt, die nach dem Update auf OS X Lion 10.7.5 Probleme mit Time Machine haben. Die Sicherungsdurchläufe brauchen erheblich mehr Zeit als bisher, und wer ein komplett neues Backup auf einer neuen Festplatte aufsetzt, muss selbst bei Datenmengen von nur 200GB mehrere Tagen warten, bis das Backup fertiggestellt ist. Das Problem liegt jedoch nicht bei Time Machine, sondern bei Spotlight. Das Indizieren durch Spotlight unter OS X 10.7.5 erfolgt nämlich nur noch im Schneckentempo. Lässt man beispielsweise Spotlight den Index des internen Datenträgers neu erstellen, braucht das Programm hierfür je nach Datenmenge bis zu mehreren Tagen. Und da Time Machine Spotlight verwendet, um das Backup zu indizieren, wird dadurch das Erstellen der Sicherungskopie bis zur Unbrauchbarkeit verlangsamt.

Nach dem Update auf OS X 10.7.5 arbeitet Spotlight nur noch im Schneckentempo und braucht für das Indizieren mehrere Tage. Das wirkt sich auch auf Time Machine aus.
Vergrößern Nach dem Update auf OS X 10.7.5 arbeitet Spotlight nur noch im Schneckentempo und braucht für das Indizieren mehrere Tage. Das wirkt sich auch auf Time Machine aus.

Wer das Update auf OS X 10.7.5 noch nicht installiert hat, sollte abwarten, bis Apple den Fehler beseitigt hat. Wer das Update schon durchgeführt hat, kann von einem startfähigen Installationsmedium mit OS X Lion starten, Lion erneut installieren und dann nur mit dem Combo-Update auf Version 10.7.4 aktualisieren. Unter dieser Systemversion besteht das Problem nicht. Alternativ besteht die Möglichkeit, Spotlight zu deaktivieren, beispielsweise mit der Shareware Spotless. Danach sollte Time Machine Anwenderberichten zu Folge wieder mit normalem Tempo arbeiten, was wir jedoch nicht bestätigen können. Die dritte Möglichkeit besteht darin, vorübergehend das Backup anstatt mit Time Machine mit einem anderen Programm wie Carbon Copy Cloner oder Superduper zu erstellen. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, die Archivierungsfunktion zu aktivieren, um später auch noch auf geänderte oder gelöschte Dateien zugreifen zu können.

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