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Gute Gründe für Mac-OS X 10.6.3

03.03.2010 | 09:53 Uhr |

Seit Dezember 2009 erhalten Entwickler Betaversionen von Mac-OS X 10.6.3 - offensichtlich werden viele Fehler beseitigt. Das Update müsste unmittelbar vor der Veröffentlichung stehen.

Mac-OS X 10.6 mit Fehler -36
Vergrößern Mac-OS X 10.6 mit Fehler -36

Adressbuch, Logic und unter anderem deutliche Verbesserungen im Drucksystem: Mit dem kommenden Update Mac-OS X 10.6.3 wird Apple wohl Änderungen an relativ vielen Komponenten von Mac-OS X machen. Allerdings ohne sensationelle neue Funktionen, sondern "nur" mit Korrekturen, die die bisher bekannten Probleme abstellen sollen.

Ein Ende für Fehler -36

Behoben soll unter anderem der leidige Fehler -36 sein, der seit Mac-OS X 10.6 die Kopie von Dateien auf einen USB-Stick zum Geduldsspiel macht. Er entsteht, wenn man einen USB-Stick vom Mac abzieht und die Dateien darauf an einem Windows-Computer verändert. Zurück auf dem Mac lassen sich die Dateien auf dem Stick relativ häufig nicht mehr lesen oder überschreiben; sichtbar wird statt dessen nur der erwähnte Fehler -36.

Das Problem ist bekannt; es ist der Umgang mit Zusatzinformation für Mac-Dateien beziehungsweise mit den Ordnern, in denen diese Dateien gespeichert sind. Finder speichert Informationen über die Darstellung von Dateien in einem Ordner in der unsichtbaren Datei ".DS_Store". Kopiert man den Ordner auf einen USB-Stick, wird diese Datei ebenfalls übertragen. Ändert man danach Dateien auf dem Stick unter Windows, wird offensichtlich die Verbindung zwischen ".DS_Store" und Datei beschädigt. Versucht man dann später am Mac wieder, auf diese Dateien zuzugreifen, kommt das Programm Finder aus dem Tritt - jeder Zugriff auf diesen Ordner (Lesen oder Ändern einer Datei) führt zum erwähnten Fehler -36.

Mehr Stabilität bei Quicktime

Deutlich stabiler sollte nach dem Update Quicktime Player arbeiten. Denn bei Mac-OS X 10.6.3 wird Quicktime Player X aktualisiert und zusätzlich (so vorhanden) Quicktime Player 7. Damit sollten unter anderem Wiedergabeprobleme (Aussetzer im Film oder fehlende Synchronisation zwischen Bild und Ton) der Vergangenheit angehören. Wer selbst Filme aufnimmt, beispielsweise mit Apples Podcast Producer, sollte nach dem Update weniger Schwierigkeiten bei der Synchronisation haben.

Bei iPhoto, Logic und Aperture sollten die Darstellungsprobleme ein Ende haben, bei denen auf dem Bildschirm nichts oder nur eine grotesk verzerrte Darstellung der Fenster sichtbar ist. Apple wird wahrscheinlich neue Treibersoftware liefern. Reproduzieren lässt sich der Fehler in unseren Tests derzeit allein auf aktuellen Rechnern, zum Beispiel einem iMac 27 Zoll mit dem Intel-Prozessor Core i5 .

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