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Apple veröffentlicht iMovie 8.0.5

15.10.2009 | 11:15 Uhr |

Mit dem Update auf iMovie 8.0.5 bringt Apple die Unterstützung für Videos im iFrame-Format und für Clips des neuen iPod Nanos.

Apple hat ein Update für die Videoschnittsoftware iMovie aus iLife 09 veröffentlicht. Die Aktualisierung für verbessert die Zusammenarbeit mit dem "iFrame"-Format und den Videos des neuen iPod Nano . Das iFrame-Format ist ein Videocontainer, der auf den Quicktime-Formate H.264 für das Bild und AAC für den Ton basiert. Die Auflösung der iFrame-Aufnahmen beträgt 960 mal 540 Bildpunkte.

Die Besonderheit des Formates liegt darin, dass es sich gut eignen soll, am Computer bearbeitet und geschnitten zu werden. Anders als bei MPEG-2 und normalem MPEG-4 speichert iFrame jedes einzelne Bild vollständig. Daher auch der Name als Anlehnung an "I-Frame" oder auch "Schlüsselbild". Dies bezeichnet bei komprimierten Bildformaten die Vollbilder. Stark komprimierte Videoformate speichern nicht jedes einzelne Bild des Videos voll, sondern nur manche Bilder. Dazwischen sichert der Algorithmus nur Veränderungen zwischen den Einzelbildern, um Platz zu sparen.

Beim Videoschnitt ist es vorteilhaft, wenn jedes einzelne Bild ein Schlüsselbild ist. Denn wenn man innerhalb einer so genannten Bildgruppe aus Schlüssel- und Zwischenbildern schneiden möchte, muss das Bild an der Stelle aus dem vorherigen Schlüssel- und den Zwischenbildern rekonstruiert werden. Dies kostet Rechenzeit und Bildqualität. iMovie wandelt deshalb derart stark komprimierte Videos beim Import standardmäßig in den "Apple Intermediate Codec" um, bei dem auch jedes Einzelbild voll gespeichert wird.

Bisher verwenden die Sanyo-Camcorder VPC-HD2000A und VPC-FH1A dieses neue iFrame-Format .

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