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Update reagiert auf den Monat der Apple-Bugs

16.02.2007 | 14:25 Uhr |

Apple hat sich in der vergangenen Nacht keineswegs nur um die amerikanische Sommerzeit gekümmert, vielmehr ist der Mac-Hersteller auch ein Thema angegangen, das für Mac-Anwender auf der ganzen Welt gleichsam wichtig ist: die Sicherheit des Betriebssystems und der einzelnen Komponenten.

Das zweite Sicherheitsupdate des Jahres folgt auf den Monat der Apple-Bugs - im Januar gelang es Hackern, jede Menge Sicherheitslöcher in und um Mac-OS X aufzudecken. Mindestens vier von ihnen schließt das Security Update 2007-002.

Die spektakuläre Aktion "Month of Apple Bugs" trägt Früchte, denn Apple lässt Taten folgen. Gestopft hat der Mac-Hersteller Sicherheitlecks im Finder, in iChat und in der UserNotification - das jüngst entdeckte ist dabei gerade einmal seit zweieinhalb Wochen bekannt. Egal ob man Mac OS X 10.4 oder Mac OS X 10.3 auf einem PPC-System oder einen Intel-Mac hat , das Update sollte man laut Apple dringend installieren. Im schlimmsten Fall nämlich könnten Hacker die Kontrolle über das System erhalten: Etwa, wenn sie den Anwender dazu bringen, ein Disk-Image mit einer bestimmten Zeichenfolge im Namen zu öffnen (MOAB-09-01-2007). Andere Lücken sind weniger schlimm, MOAB-29-01-2007 und MOAB-20-01-2007 etwa bringen ohne aufgespieltes Sicherheitsupdate lediglich iChat zum Absturz. Die rasche Behebung von MOAB-22-01-2007 wiederum ist äußerst wichtig: Ein lokaler Anwender mit eingeschränkten Benutzerrechten könnte durch den Fehler die uneingeschränkte Kontrolle über das ganze System erhalten.

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