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Apple aktualisiert iWork für Mac und iOS

06.12.2012 | 12:34 Uhr |

Apple hat seine drei iOS-Apps Numbers, Pages und Keynote jeweils auf Version 1.7 aktualisiert. Das Update soll vor allem die gemeinsame Nutzung von Dokumenten mit der iWork-Suite und den Office-Programmen von Microsoft erleichtern.

Die OS-X-Programme des iWork-Pakets hat Apple ebenso aktualisiert, das Update auf 9.3 unterstützt die neuen Funktionen der iOS-Apps.

Pages für iOS bekommt nun eine Funktion, mit der man Änderungen in einem Dokument verfolgen kann, diese Änderungen kann man ablehnen oder annehmen. Ebenso sind die in einem Dokument auf dem Mac gemachten Änderungen ersichtlich. Formeln in Tabellen bleiben beim Export von iOS zu OS X erhalten. Beim Austausch von Folien in Keynote mit den der OS-X-Version oder Powerpoint bleiben deren Größen und Effekte erhalten, neu ist ein Druckmodus, der auch die Notizen für den Präsentierenden berücksichtigt. In Numners lassen sich Spalten und Zeilen nun verstecken und wieder aktivieren, beim Export kann man Filter optional einsetzen. Alle drei iOS-Apps erhalten nun neue Optionen für die Schatten von Objekten.

Pages, Numbers und Keynote 1.7 setzen jeweils iOS 5.1 voraus, iWork 9.3 verlangt nach OS X 10.7.4 oder höher.

Kommentar von Macwelt-Autor Thomas Armbrüster

Erst vor kurzem hatten wir berichtet, dass Snow Leopard im Apple Store wieder verfügbar ist und bestellt werden kann. Der Grund hierfür dürfte sein, dass iTunes 10.7 und iTunes 11 mindestens OS X 10.6.8 voraussetzen, und man auch nur mit diesen Versionen die neuen Modelle von iPhone, iPad und iPod synchronisieren kann. Und es gibt anscheinend doch etliche Anwender, die entweder kein neueres System als Snow Leopard wollen oder die einen Mac haben, auf denen sich weder Lion noch Mountain Lion installieren lassen. So können auch diese Anwender weiterhin im iTunes Store einkaufen und neue iPhone, iPads und iPods anschaffen, was Apple dann auch entsprechende Einnahmen beschert. Bei anderen Programmen ist Apple aber nicht mehr so großzügig und hat weitgehend die Unterstützung für ein Betriebssystem eingestellt, das nicht viel älter als drei Jahre ist. Denn die aktuellen Versionen von iPhoto , iMovie, Aperture, Pages, Numbers und Keynote setzen nun alle mindestens OS X Lion voraus, genauso wie Safari 6. Nur Garageband kann man noch unter dem älteren System verwenden. Und da stellt sich dann doch irgendwann die Frage, ob dies technisch notwendig ist, beispielsweise wegen der Integration von iCloud, das ja erst ab Lion in das System integriert ist, oder ob Apple hier nach der Devise handelt, eine Kuh, die keine Milch mehr gibt, muss auch nicht gefüttert werden

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