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Ärger um E-Book-Reader Kindle 2

12.02.2009 | 12:42 Uhr |

Die neue Version des E-Book-Readers Kindle von Amazon sorgt in den USA für Diskussionen. Grund ist die Vorlesefunktion des Gerätes, mit dem sich die Nutzer Texte auch per Sprachausgabe vorlesen lassen können sollen.

Ein Interessenverband der Autoren, die Author's Guild, wirft Amazon jetzt vor, dass die Sprachfunktion eine Urheberrechtsverletzung sei. Paul AIken, Chef des Verbands, sagte gegenüber dem Wall Street Journal, dass diese Funktion die Urheberrechte der Autoren verletze.

Amazon habe keine Rechte für Audioaufnahmen der Werke. Die Rechte für Hörbücher werden in der Tat oft seperat von den Abdruckrechten verkauft. Ob eine computergenerierte Sprechfunktion rechtlich jedoch mit einer Tonaufnahme wie einem Hörbuch zu vergleichen ist, ist noch ungewiss. Amazons Kindle gilt einigen Experten als eine der möglichen technischen Trends auf dem Buchsektor. Wenn sich der Autorenverband juristisch gegen Amazon wehrt, könnte dies zukünftigen Geschäftsbeziehungen schaden.

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