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Microsoft muss 200 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen

22.05.2009 | 10:38 Uhr |

Ein Gericht in Texas hat Microsoft dazu verurteilt, in einem Patentstreit einer kanadischen Softwarefirma 200 Millionen US-Dollar Schadensersatz und Lizenzgebühren zu zahlen, bestätigte gestern das Unternehmen aus Redmond.

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Der in Toronto ansässige Hersteller I4i hat Produkte für die Kollaboration beim Authoring und Dokument-Management-Software entwickelt, deren Patente Microsoft laut Klage absichtlich mit Word 2003 und 2007, dem .NET-Office-Framework und in Windows Vista verletzt habe. I41 hatte die Klage bereits im März 2007 eingereicht.

Microsoft hat erklärt, vom Gerichtsurteil "enttäuscht" zu sein, gegen das man Berufung einlegen wolle. Man sei der Auffassung, klar bewiesen zu haben, dass Microsoft das i4i-Patent nicht verletzt habe und diese zudem unwirksam sei. Schon im April war Microsoft in einem ähnlich gelagerten Fall zu einer Zahlung von 388 Millionen US-Dollar an den Hersteller von Antipirateriesoftware Uniloc verurteilt worden.

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