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VLC erreicht Versionsnummer 1.0

07.07.2009 | 15:59 Uhr |

Nach Jahren der Entwicklung erreicht der freien Mediaplayer VLC die erste finale Versionsnummer. Aus einem Projekt einer französischen Hochschule entsteht der wohl vielseitigste Medienplayer.

Einst begann VLC als Studentenprojekt an der École Centrale Paris, heute ist es ein weltweites Projekt mit etlichen Beteiligten. "Videolan Client", so der volle Name, sollte ein netzwerkfähiger Medienplayer sein. Inzwischen ist VLC der bekannteste und vielseitigste Open-Source-Player. Er funktioniert auf beinahe allen Plattformen. Von Windows, Mac-OS X bis hin zu diversen Linux- und BSD-Derivaten oder gar dem längst verstorbenen BeOS.

Heute hat der Player die Versionsnummer 1.0 erreicht und feiert so, zehn Jahre nach Beginn des Projekts, die erste runde Versionsnummer. Der Codename der ersten Vollversion lautet "Goldeneye". Die neue Version unterstützt jetzt auch in ZIP-Dateien gepackte Medien, kann Inhalte über Air Tunes streamen und bietet neue Codecs wie Dolby Digital Plus oder TrueHD. Die Unterstützung von Dutzenden Formaten ist eine der Besonderheiten von VLC. Denn die erforderlichen Codecs sind bereits im Programm integriert. Somit ist die Kompatibilität des Programms unabhängig von den Systemcodecs wie den Quicktime-Komponenten am Mac.

VLC ist Open Source und verwendet auch ebensolche offenen Codecs. Wenn der Quicktime Player eine Datei nicht abspielen kann, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass VLC dies dennoch schafft. Der Player spielt auch Streamingdateien aus dem Internet oder DVDs ab.

Info: Videolan Client

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