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VMware Fusion 2.0 ist fertig

16.09.2008 | 11:47 Uhr |

Das Update von VMware Fusion bietet unter anderem gespiegelte Ordner, Unterstützung für mehrere Monitore und die Option, Dateitypen einer der beiden Umgebungen fest zuzuordnen.

VMWare Fusion 2
Vergrößern VMWare Fusion 2

Unter VMware Fusion lassen sich ähnlich wie beim kommerziellen Konkurrenzprodukt Parallels Mac- und Linux-Umgebungen virtualisieren. Im besten Fall bemerkt der User kaum, mit welchem System er gerade arbeitet. Dafür sorgt bei VMware die Unity 2.0-Suite, mit der man nun auch Dateitypen oder Links wie E-Mail-Adressen und URLs einem bestimmten Mac- oder Windows Programm zuordnen kann - so ist es möglich, dass sich nahtlos MS-Outlook öffnet, wenn man unter Mac-OS X eine E-Mail-Adresse anklickt. VMware Fusion 2.0 unterstützt jetzt bis zu acht Monitore und das für aktuellere Windows-Spiele wichtige DirectX 9.0 Shader Model 2. Ferner lassen sich mit der aktuellen Version Mac-Ordner wie "Dokumente" oder "Bilder" auf dem Windows-System spiegeln, so dass deren Inhalt immer synchron dargestellt wird. Für mehr Sicherheit sorgt die Option, den Zustand virtueller Maschinen in mehreren Schnappschüssen zu sichern sowie ein kostenloses zwölfmonatiges Abonnement von McAfee VirusScan Plus. Allerdings gibt es für Windows auch einige ausgezeichnete kostenlose Virenscanner. Interessant ist ferner die Möglichkeit, Mac-OS X 10.5 Server (nicht den Client) zu virtualisieren. Für Lizenzinhaber von VMware Fusion ist das Update kostenlos. Ansonsten werden für den Neuerwerb 80 Euro fällig. Eine Demoversion ist erhältlich. VMware Fusion 2.0 läuft ab Mac-OS X 10.4. Den ersten Test von VMware Fusion 2.0 lesen Sie hier.

Info: VMware

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