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VMware Fusion: Dritte Betaversion unterstützt Boot Camp

10.04.2007 | 12:18 Uhr |

Die Jagd auf Parallels Desktop geht weiter Jetzt stellt auch Fusion Anwender nicht mehr vor die Qual der Wahl: Die dritte Betaversion der Virtualisierungssoftware, die während der Ostertage erschienen ist, hat weiter aufgeholt.

Wie das Konkurrenzprodukt Parallels Desktop kann nun auch VMwares Lösung Windows-Installationen auf einer eigenen Partition starten. Außerdem lässt sich der geschwindigkeitsraubende Debug-Modus abschalten.

Fusion -Anwender müssen sich nun nicht bereits bei der Installation entscheiden, ob sie Windows nativ starten oder im Mac OS X-Fenster ausführen wollen. Eine einzige Instanz des Microsoft-Betriebssystems bedient beide Zwecke: Wer beim Start des Macs nicht Windows bootet, kann dasselbe Windows-System unter Mac OS X aufrufen. Das spart nicht nur Festplattenplatz und befreit von der Last, zwei Windows-Installationen pflegen zu müssen, vor allem muss man das Microsoft-System auch nur ein Mal kaufen. Der Haken: Mit Windows Vista arbeitet die Funktion bislang noch nicht zusammen. Die dritte Betaversion kann allerdings noch einiges mehr: Zum einen soll sie deutlich schneller sein als ihre Vorgänger, die stets im Debug-Modus liefen und zur Fehlersuche jeden Einzelschritt protokollierten. Nun lässt sich der Debug-Modus auf Wunsch abschalten, die Applikation entfaltet ihr volles Geschwindigkeitspotential. Zudem hilft Fusion Mac-Anwendern - so wie bereits Parallels Desktop - bei der einfachen Installation eines Windows-Systems. Eine Reihe von Dialogen füllt die mitgelieferte Installationsroutine selbstständig aus. Virtuelle Maschinen packt die Software nun mit allen Zusatzdateien in ein Paket, das sich so leichter sichern und von einem Computer auf den anderen kopieren lässt. Der Hersteller hat sowohl das Anlegen neuer virtueller Maschinen als auch deren Verwaltung überarbeitet und vereinfacht. Schließlich enthält die neue Betaversion eine ganze Reihe von Fehlerbereinigungen, sie erkennt mehr Hardware und stellt neue Optionen zum Einrichten eines Netzwerkes bereit. Fü den 134 Megabyte große Download der Installationsdatei muss man seinen Namen sowie Post- und E-Mail-Adresse angeben. Während der Betaphase ist VMware Fusion kostenlos, im Sommer soll die erste finale Version erscheinen. Deren Preis hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben.

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