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Vector Designer 1.1.0 will Illustrator heruasfordern

14.04.2008 | 09:43 Uhr |

Manch Anwender wird sich mit einer Träne im Augenwinkel an Freehand erinnern - nach der Übernahme stampfte Adobe das Programm ein und ernannte Illustrator zum neuen alten Platzhirschen.

So wie bereits Pixelmator Photoshop herausfordert, könnte Vector Designer nun Illustrator auf die vektorielle Spur kommen. Der Vorteil der Herausforderer: Sie sind jung, frisch, haben wenig Ballast an Bord und überzeugen in Teilen mit eleganten Lösungen.

Vorweg: Beide günstigen Programme sind noch nicht so weit, für altgediente professionelle Anwender eine echte Alternative zu sein. Aber es macht Spaß, den Applikationen beim Wachsen zuzusehen, auch wenn man noch die eine oder andere Funktion der Schwergewichte in der Branche vermissen mag. VectorDesigner überzeugt im Augenblick vor allem durch Übersicht - die wichtigsten Funktionen sind schnell erreicht, die Einstiegshürde in den Vektorzeichenkasten gering. Hinzu kommt eine gute Nutzung der Möglichkeiten, die Apple Entwicklern frei Haus liefert: iSight, QuickLook, Filter, die auf Core Image und dem Quartz Composer basieren. Bilder holt der Anwender aus der iPhoto-Bibliothek oder von Flickr - ein Mini-Browser zeigt die Bilder in der Übersicht an, die Nutzungsrechte erfährt man allerdings erst nach einem Mausklick. Neu hinzugekommen in der Version 1.1.0 ist ein EPS- und PDF-Vektor-Import, der die Dateien auch editierbar ins Programm bringt. Illustrators AI-Format unterstützt VectorDesigner ebenfalls, wenn die Datei mit PDF-Kompatibilität abgespeichert wurde. Auch SVG importiert das Programm, benötigt dafür aber mindestens Safari 3.1. Voraussetzung für die Software ist Mac OS X 10.4, allerdings empfiehlt der Tweakersoft Mac OS X 10.5, um alle Funktionen nutzen zu können. Die Neuerwerbung schlägt mit knapp 70 US-Dollar zu Buche, die Demoversion kann der Anwender 14 Tage lang auf Strich und Punkt testen.

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