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Apple veröffentlicht Supplier Responsibility Report 2011

15.02.2011 | 07:36 Uhr |

Apple hat den Supplier Responsibility Report veröffentlicht. In dem Papier will Apple darlegen, wie seine Zulieferer und Manufakturen in Taiwan, China und Singapur es mit Arbeitsbedingungen und Umweltschutzrichtlinien halten

Apple Arbeiter China
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© Apple

Apple war in den vergangenen Jahren aufgrund seiner herausragenden Stellung in der Industrie wiederholt zum Ziel von Kritik geworden, die Zustände hinsichtlich schlechter Arbeitsbedingungen und fehlenden Umweltschutzes bei seinen Zulieferern zumindest zu billigen. Zuletzt hatten chinesische Umweltschützer Beschwerden gegen Apple hervorgebracht, der Mac-Hersteller würde nur an seinen Profiten interessiert sein und weniger an Umweltschutz- und Sicherheitsrichtlinien.

Umweltschutz- und Sicherheitslinien für Apples Zulieferer

Apple untersucht seit 2007 regelmäßig die Zustände bei seinen Zulieferern und überprüft, ob diese den von Apple aufgestellten Supplier Code of Conduct erfüllen, der laut Apple strenger ist als die allgemeinen Richtlinien des Electronics Industry Code of Conduct. Für seinen jüngsten Report hat Apple 97 Werkstätten erstmals einer Überprüfung unterzogen, bei 30 waren die Inspekteure erneut vorstellig geworden. Seit 2007 hat Apple insgesamt 288 derartige Inspektionen vorgenommen. Der Report beschreibt dabei Verbesserungen etwa bei der Ausbildung von Arbeitern und Managern, dem Schutz von Arbeiterrechten und der Verwendung von Rohstoffen aus Krisengebieten.

Seit 2008 betreibt Apple bei seinen Zulieferern das Programm "Trainier den Trainer", das Arbeiter, Vorarbeiter und Manager hinsichtlich der Apple-Richtlien schult und auf Einhaltung des Code of Conduct rängt. Das Programm zeige Wirkung, so seien mittlerweile 93 Prozent der bei Apples Zulieferern beschäftigten Arbeiter zuversichtlich, dass ihr Feedback zu Arbeitsprozessen keine negativen Auswirkungen für sie hätte - 2009 waren es laut Apple nur 59 Prozent.

Das von Apple aufgelegte Programm SEED (Supplier Employee Education and Development) sollen Arbeiter dazu nutzen, um englisch zu lernen und technische Fähigkeiten zu erwerben, 2010 war die Anzahl der Teilnehmer von 14.800 auf über 16.000 gestiegen.

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