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Verbraucherverbände wollen sich gegen iTunes verbünden

23.01.2007 | 12:57 Uhr |

Verbraucherschützer in Deutschland, Norwegen, Frankreich und Finnland wollen ihr Vorgehen gegen Apples iTunes-Nutzungsbedingungen koordinieren und derart den Druck auf Apple erhöhen.

iTunes Music Store Frankreich
Vergrößern iTunes Music Store Frankreich

Die starre Verbindung von iTunes und iPod, die es nicht erlaubt, im iTunes Store gekaufte Songs auf anderen Playern abzuspielen, ist Verbraucherschützern ein Dorn im Auge. Mehrere Verbände sind in Europa gegen Apple in Aktion getreten, Katia Mrowka von der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat in einem Statement gestern gemeinsames Vorgehen gegen Apple angekündigt. Die Gruppe ist zudem im Gespräch mit Organisationen in Großbritannien, Schweden und Dänemark. An der Liste der Forderungen steht für die Verbraucherschützer die Interoperabilität. "Wir wollen, dass Kunden Musik im iTunes Store kaufen und diese ohne mehrer komplexe Formatierungsvorgänge sie auf den Player ihrer Wahl spielen können." Gegen DRM per se sei man gar nicht, die Musikindustrie habe sehr wohl ein recht darauf, ihren Content zu schützen. "Aber es gibt keinen Grund, DRM mit einem einzelnen Gerät zu verbinden", erklärt Mrowka.

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