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Verbraucherzentrale mahnt Vodafone wegen Datentarifen ab

19.02.2013 | 17:06 Uhr |

Der Mobilfunkbetreiber wird wegen seiner Tarifmerkmale auf mobilen Geräte nun von den Verbraucherschützern in die Kritik genommen.

Verbraucherzentrale mahnt Vodafone wegen Datentarifen ab (c) vodafone.de
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Mit einer Unterlassungserklärung will der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) die Werbung für den von Vodafone angebotenen Tarif namens Red M unterbinden. Der Verband wirft dem Provider falsche Versprechungen vor und sieht die Verbraucher durch die zahlreichen Einschränkungen im Kleingedruckten getäuscht. Der Verband fordert daher bis Anfang März eine Anpassung der Werbung für Red M .

Der Verbraucherzentrale Bundesverband steht mit seiner Kritik nicht allein da. Schon Ende 2012 wurde Vodafone von den Netzaktivisten Digitale Gesellschaft vorgeworfen, dass der Tarif Red M zwar einen vollwertigen Internetzugang verspricht, letztlich jedoch bestimmte Dienste und Webangebote ausschließt.

Eine Klausel im Kleingedruckten verbietet beispielsweise die Nutzung von Peer-to-Peer-Kommunikation, unter der Vodafone jedoch jede Interaktion zwischen mehreren Computern im Internet versteht.

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Ob und wann Vodafone auf die Abmahnung der Verbraucherschützer reagiert, bleibt offen. Wer sich derzeit für einen neuen Tarif für sein Smartphone oder Tablet interessiert, sollte unbedingt die Details im Kleingedruckten beachten, um an Ende nicht vor bösen Überraschungen zu stehen.

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