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Apple und Psystar verabreden Verschwiegenheit

27.02.2009 | 11:10 Uhr |

Apple und Psystar haben sich geeinigt, wichtige Dokumente und Daten nur unter einer Verschwiegenheitsvereinbarung Teil des Prozesses zwischen den Unternehmen zu machen. Besonders Apple profitiert von dieser Geheimhaltung

Gericht-Urteil
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Apple und der Klon-Hersteller Psystar haben eine 18-seitige Verschwiegenheitserklärung unterschrieben. Dabei geht es darum, dass beide Parteien vereinbaren, während des laufenden Verfahrens den Zugang zu Geschäftsgeheimnissen und Softwarequellcode zu beschränken. Dokumente, die Details verraten, sollen als "vertraulich" gekennzeichnet werden und nur beteiligten Anwälten zugänglich sein.

Wenn eine der Parteien der Meinung sei, ein Dokument könne Sicherheit, geistiges Eigentum oder die Marktposition schwächen, dann darf sie dieses als vertraulich kennzeichnen. Die Vereinbarung muss noch von Richter Alsup zugelassen werden. Apple profitiert von dieser Vereinbarung deutlich stärker als Psystar, da Quellcode und Details über Mac-OS X Teil der Verhandlung sein dürften. Apple hat Psystar darauf verklagt, den Verkauf der Mac-Klone mit OS X zu stoppen, Psystar wirft Apple im Gegenzug Monopolbildung vor. Die Verhandlung ist für den 9. November angesetzt.

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