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EU: Browserhersteller Opera, Google und Mozilla gegen Microsoft

25.02.2009 | 11:40 Uhr |

Goole hat sich einer Wettbewerbsbeschwerde gegen Microsoft angeschlossen. Dabei geht es um den Wettbewerb auf dem Browsermarkt. Noch immer sei dieser nicht tatsächlich frei.

Google hat sich einer Beschwerde gegen Microsoft bei der EU angeschlossen. Dabei geht es darum, ob es freien Wettbewerb auch dem Browsermarkt gibt. Der norwegische Anbieter Opera hatte die Beschwerde im Januar initiiert, Mozilla, Entwickler von Firefox, schloss sich dem an. Durch die Verzahnung von Windows und dem Internet Explorer werde der Fortschritt behindert, wie Golem.de berichtet. Beschwerdeführer Opera bemängelt zudem, dass Microsoft sich nicht an Webstandards halte.

2007 bestätigte der Europäische Gerichtshof ein Urteil aus dem Jahr 2004 gegen Microsoft, das den Anbieter dazu zwang, knapp 500 Millionen Euro Bußgeld zu zahlen. Dabei ging es darum, dass Microsoft durch die Marktmacht von Windows und gekoppelte Software die Märkte für Mediaplayer und Arbeitsgruppenserver behindert haben soll. Opera beruft sich bei seiner Beschwerde auf dieses Urteil und will die Argumentation auch auf Browser übertragen.

Info: Golem

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