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Verfügung gegen SuSE-Linux vom Tisch

10.01.2002 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt- Anwalt Günther Freiherr von Gravenreuth hatte im Auftrag der Firma Crayon eine einstweilige Verfügung gegen SuSE Linux erwirkt. Der Linux-Spezialist durfte ab Montag keine Linux-Pakete mehr an Wiederverkäufer liefern. Inzwischen haben sich die beiden Parteien außergerichtlich geeinigt und die Linux-Distribution werden wieder geliefert.
Krayon sah seine Markenrechte durch den Vertrieb der Bildbearbeitungssoftware
"Krayon" mit dem Softwarepaket SuSE Linux 7.3 beeinträchtigt.
"Krayon" ist Teil des Open-Source-Projektes KDE, das eine grafische Oberfläche und Anwendungsprogramme für den Linux-Einsatz auf dem Desktop entwickelt. Das Programm "Krayon" selbst ist auf SuSE Linux 7.3 nicht enthalten, da es derzeit vom KDE-Projekt nicht aktiv weiterentwickelt wird. Es befindet sich
jedoch der Menüpunkt "Krayon" im KDE-Startmenü von SuSE Linux 7.3.
Suse zufolge hat Crayon auf seine Lizenrechte verzichtet, ohne dass Suse Lizenzen zahlen musste. sw

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