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Stiftung Warentest: iPad ist "Maß der Dinge" - Xoom abgeschlagen

25.06.2011 | 12:35 Uhr |

Nicht immer kamen Apple-Produkte bei der Berliner Stiftung Warentest und ihrem test-Magazin gut weg. Zuletzt fanden die Tester aber oft Gefallen an Macs & Co. - so jetzt auch am Apple-Tablet 2.

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In der aktuellen Ausgabe der test (Heft 7/2011, S. 42-45) nehmen sich die Prüfer ausgiebig Platz für einen Vergleich von Apples iPad 2 mit iOS 4 und Motorolas Xoom mit Android 3 von Google. Dabei steht das Ergebnis schon in der Überschrift fest: "iPad bleibt Maß der Dinge". Weiter geht es mit Sätzen wie "im direkten Vergleich kann das Motorola Xoom nicht mithalten", und, gegen Ende des Artikels fast schon hymnisch: "iPad: Sieger der Herzen". So etwas hören Apfel-Freunde freilich gern - aber wie kommen die Warenprüfer zu ihrer fast schon begeisterten Meinung über das zweite Apple-Tablet?

Denn Kritikgründe finden sich durchaus: Kein Flash-Player . Keine gescheiten externen Anschlüsse. Kein SD-Speicherplatz, geringere Display-Auflösung als das Xoom, insgesamt ein eher geschlossenes System gegenüber der "freien" Android-Welt des Xoom, ja man spricht von "Apples goldenem Käfig". Aber es sind eben die Vorzüge, die am iPad 2 glänzen und das Xoom nach Meinung der Berliner Testredaktion weit hinter sich lassen: "Größe, Gewicht, Akkulaufzeit und die Fülle an Apps sprechen für das Apple iPad 2". Das dickere und schwerere Xoom sei spürbar unhandlicher als das iPad 2. Und dieses halte gut anderthalb Stunden länger durch als der Akku im Motorola-Tablet.

Für das Xoom gibt es keinen eindeutig identifizierbaren App Store , so dass immer wieder schlecht geeignete Software auf dem Gerät landet - dagegen findet sich für das "geschlossene" iOS 4 ein gut funktionierendes System mit mehr als 65.000 übersichtlich präsentierten iPad-Anwendungen. Das Xoom biete zwar erstmals eine (gemeint ist wohl: ernsthafte) Alternative zum iPad. Immerhin finden die Tester die Kamera am Xoom besser als die des iPad 2. Das Motorola-Tablet sei aber noch nicht attraktiv genug, um dem Marktführer echte Konkurrenz zu machen. Wer den test-Artikel komplett und im Detail lesen will, erhält das Magazin derzeit beim Zeitschriftenhändler für 4,50 Euro oder online über unten stehenden Link. Die Freischaltung kostet dort allerdings 1,50 Euro.

Info: Stiftung Warentest

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