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Verhandlung über Microsoft-Strafmaß

24.05.2000 | 00:00 Uhr |

In Washington hat eine neue Phase im Prozess um die Zukunft von Microsoft begonnen. Dabei geht es um die Auflagen, mit denen die gerichtlich festgestellten Verstöße des Unternehmens gegen die US-Monopolgesetze geahndet werden sollen. Zu Beginn der Sitzung lehnte Bundesrichter Thomas Penfield Jackson den Antrag von Microsoft ab, das Verfahren um mehrere Monate zu vertagen. Das US-Justizministerium und 17 Bundesstaaten haben die Zerschlagung in zwei unabhängige Firmen beantragt. Microsoft weist diese Forderung als völlig überzogen zurück und hat lediglich die Änderung einiger Geschäftspraktiken angeboten. Die Anwälte beider Seiten hatten zunächst zwei Stunden Zeit, ihre Positionen zu erläutern. Es blieb unklar, in welchem Zeitraum Penfield Jackson seine Entscheidung verkünden will. lf/dpa

Info: Microsoft, Internet: www.microsoft.com/de

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