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Verizon lehnte iPhone-Vertrag ab

29.01.2007 | 10:48 Uhr |

In den USA bietet das Telefonunternehmen Cingular exklusiv das iPhone an. Cingular kam allerdings erst zum Zug, nachdem ein anderes Unternehmen die Bedingungen von Apple abgelehnt hatte.

Das berichtet USA-Today und meldet, dass Apple zuerst mit dem Mobilfunkunternehmen Verizon Wireless gesprochen habe. Das Unternehmen habe aber bereits vor zwei Jahren die Bedingungen von Apple abgelehnt. Jim Gerace von Verizon sagte, Apple habe eine Beteiligung an den monatlichen Vertragskosten verlangt. Darüber hinaus wollte Steve Jobs allein darüber entscheiden, wo das iPhone verkauft wird: Das Handy sollte exklusiv in Apple-Stores und in Verizon-eigenen Läden angeboten werden.

Für Verizon war das laut Gerace nicht akzeptabel. Seine Vetriebspartner wie Wal-Mart oder Best-Buy wären außen vor geblieben. Dritter Streitpunkt war die Regelung von Garantiefällen. Auch hier wollte Apple die totale Kontrolle behalten. Ob ein kaputtes iPhone repariert oder ausgetauscht wird, sollte allein Cupertino entscheiden.

Die rigiden Apple-Vorgaben ließen Verizon die Gespräche abbrechen. Nutznießer war das amerikanische AT&T-Tochterunternehmen Cingular. Über Einzelheiten des Vertrages mit Apple hat Cingular bisher Stillschweigen gewahrt.

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