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Spekulanten profitieren von iPhone4-Engpässen in China

01.10.2010 | 16:22 Uhr |

Andere Länder - andere Sitten: Während in USA und Europa die Apple-Fans artig in der Schlange stehen, machen sich in China einige besonders wendige Individuen die iPhone-Knappheit zum Verdienst.

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Zwei neue Stores hat Apple in China eröffnet und sich damit wahrscheinlich erhofft, endlich den grauen bzw. schwarzen Markt für Apple-Produkte zu bekämpfen. Es ist aber anders gekommen wie gedacht: Am 24. September hat der offizielle Verkauf des iPhone 4 in China begonnen. Knapp nach einer Woche waren die neuen Geräte in Flagship Store in Beijing ausverkauft. Das hat sofort Spekulanten auf den Plan gerufen.

Wall Street Journal berichtet, dass die Spekulanten meistens in Gruppen arbeiten. Einer der Gruppenmitglieder wartet auf die Kaufwilligen am Ausgang von Apple Store und bietet ein iPhone 4 mit 16 GB Speicherplatz für 5.400 Yuan, also 10 Prozent teuerer als der Marktpreis. Die verkauften iPhones sind originalverpackt. Wenn der Kunde aber nach dem Kassenzettel fragt, raten ihm die Spekulanten, zurück zu dem Apple Store zu gehen und behaupten, dass man iPhone 4 geschenkt bekommen hätte. In solchen Fällen händigen meistens die Apple-Mitarbeiter den Kassenzettel noch mal.

Apple hat anscheinend aber den Ausweg gefunden: Kurz nach diesen Berichten brachte M.I.C. Gadget eine Nachricht, dass in Beijing die Verkäufer im Apple Store nach einem Ausweis beim Einkauf verlangen und das Gerät an der Stelle aktivieren, um den Weiterverkauf zu verhindern.

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