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Snow Leopard verkauft sich weit besser als seine Vorgänger

18.09.2009 | 11:30 Uhr |

Laut Daten von Analysten verkauft sich Snow Leopard in den ersten Wochen zwei- bis viermal so gut wie die Vorgänger Leopard und Tiger. Grund sei die aggressive Preispolitik.

Snow Leopard
Vergrößern Snow Leopard

Laut Analysen der NPD Group verkauft sich Snow Leopard weit besser als die vorherigen Versionen von Mac-OS X. In den ersten beiden Wochen nach dem Verkaufsstart am 28. August lagen die Verkäufe weit über denen der beiden früheren Versionen Tiger und Leopard. 10.6 Snow Leopard habe sich laut der Analysten mehr als doppelt so gut verkauft wie der Vorgänger Leopard und beinahe vier Mal so gut wie 10.4 Tiger.

"Obwohl Snow Leopard weniger als Feature-lastiges Update wahrgenommen wird als Tiger oder Leopard, hat das einfache Upgrade und der günstige Preis es zu einem Gewinn für Mac-Nutzer gemacht, was die Verkaufszahlen auf Rekordniveau gehoben hat." sagt NPD-Analyst Stephen Baker. Laut den Analysten hat 10.6 nicht nur zum Start, sondern auch in der zweiten Verkaufswoche weit höhere Absatzzahlen gehabt als Leopard. In der zweiten Woche sank der Absatz nur um ein Viertel, bei Leopard waren es 60 Prozent weniger.

"Apple hat gezeigt, dass eine aggressive Preispolitik in diesem Marktsegment außergewöhnliche Konsumentenreaktionen hervorrufen kann", so Baker weiter. Apple bietet die Upgrade-Version von 10.6 Snow Leopard für 29 Euro an. Diese ist für Nutzer der Vorversion 10.5 gedacht. Anwender, die Leopard nciht besitzen, müssen sich das "Mac Box Set" für 169 Euro kaufen. Rein technisch lässt sich die Upgrade-Version auf allen Intel-Macs installieren, eine Routine, die überprüft, ob der Nutzer tatsächlich eine Lizenz für 10.5 Leopard hat, gibt es nicht. Ohne Leopard verstößt man allerdings gegen die Lizenzbedingungen des Betriebssystems.

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