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Verletzt Arcor Patent für zeitversetztes Fernsehen?

12.10.2007 | 14:09 Uhr |

Das Unternehmen Artec Technologies prüft rechtliche Schritte gegen Arcor. Mit seinem geplanten Internetfernsehen soll Arcor möglicherweise ein Patent des Unternehmens verletzen, das ein Verfahren zum zeitversetzten Fernsehen beschreibt.

Arcor droht möglicherweise ein Patentstreit.
Vergrößern Arcor droht möglicherweise ein Patentstreit.

Man prüfe derzeit rechtliche Schritte gegen Arcor , teilte das Unternehmen bereits am gestrigen Donnerstag mit. Artec Technologies hat nach eigenen Angaben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Videoinhalte bereits während der Aufzeichnung per Videostream von einem Server abrufen lassen. Einen Patenantrag habe man bereits im Jahr 2001 beim deutschen Patent- und Markenamt gestellt, im Juni 2006 sei der Patentschutz erteilt worden, sagte das Unternehmen.

Auf der diesjährigen Cebit hatte Arcor ein IPTV-Angebot angekündigt, das zeitversetztes Fernsehen ermöglichen soll. Arcor hatte die Funktion, mit der sich Programme bei Bedarf noch einmal von Beginn an anschauen lassen, als „Timeshift Restart“ bezeichnet.

Artec Technologies vermutet, dass das Angebot von Arcor das unternehmenseigene Patent verletzt. Derzeit würden Anwälte des Unternehmens prüfen, ob man Ansprüche gegen Arcor wegen Patentverletzungen habe, so Artec.

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