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Verräterisches Icon: Ein iPhone in Intels Roadmap

13.03.2008 | 10:05 Uhr |

Ist es reine Provokation, ist es Dummheit oder ein gut gemeinter Wink mit dem Zaunpfahl? Auf der CeBIT hat Chip-Hersteller Intel in einer Präsentation die Einsatzpläne kommender Prozessoren skizziert und dabei das Bild eines iPhones verwendet.

Im Markt für mobile Internetgeräte wolle man mit zwei Prozessorgenerationen punkten, zunächst mit der Plattform "Menlow". Auf ihr steckt ein Atom-Prozessor in 45-Nanometer-Bauweise, wie ihn der Hersteller auf der CeBIT vorgestellt hat. Der Menlow-Nachfolger "Moorestown" hingegen ist für 2009 geplant - und ihn stellt sich Intel anscheinend als Herz der iPhone vor. Während er die Menlow-Plattform vor allem in tragbaren Navigationsgeräten, Internettablets, Videospielern und Spielekosolen einsetzen möchte, soll erst Moorestown in Smartphones zum Einsatz kommen. Ob wirklich im iPhone, wie The Inquirer aus mehreren Quellen erfahren haben will, bleibt abzuwarten - ein solcher Intel-Switch erscheint in Apples Roadmap allerdings nur konsequent. In diesem Jahr allerdings, das geht aus Intels Plänen recht deutlich hervor, ist mit einem Intel-Prozessor im iPhone noch nicht zu rechnen.

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