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Versionsverwaltung mit Version Cue

08.09.2004 | 11:58 Uhr |

Die Versionskontrolle von Version Cue ist auf jede Art von Daten anwendbar, sowohl Daten in einem Print-Workflow, als auch in einem Web-Workflow.

Steuerzentrale: Mit einem Doppelklick auf das Symbol von VersionCueTray installiert man die Steuerung des Servers in der Windows-XP-Programmleiste.
Vergrößern Steuerzentrale: Mit einem Doppelklick auf das Symbol von VersionCueTray installiert man die Steuerung des Servers in der Windows-XP-Programmleiste.
© 2015

Sie können die neueste Version der Website nicht mehr auffinden, an der Sie gerade mit dem Team arbeiten? Oder hat Ihr Kollege versehentlich die Satzdatei überschrieben, nachdem es ein OK zum Druck gab? Version Cue, die Versionsverwaltungssoftware im Lieferumfang der Premium-Edition von Creative Suite, kann Ihnen beim Backup weiterhelfen. Dafür muss man aber vorausschauend planen.

von Prof. Dr. Wladyslaw Kobylinski

Zu den Aufgaben von Version Cue gehört die Versionskontrolle der verwalteten Dokumente und das Management der Benutzerzugriffe auf Dateien, die sich in Arbeit befinden. Version Cue überwacht Änderungen, koordiniert das Abgleichen verwalteter Dokumentversionen, fertigt automatisch Sicherheitskopien an und protokolliert die Aktivitäten der Anwender. Unter Verwendung von Version Cue können mehrere Workflow-Teilnehmer gleichzeitig auf dieselben Daten kollisionsfrei zugreifen ohne das Risiko, dass die Arbeit eines Benutzers durch einen anderen versehentlich überschrieben wird.

VERSION CUE EINRICHTEN

Nach der Installation von Version Cue muss man die Serverdienste von Version Cue konfigurieren und starten. Unter Windows XP findet man im Verzeichnis Control Panel von Version Cue ein Tool namens VersionCueTray. Ein Doppelklick auf das Symbol installiert ein Menü zum Starten, Stoppen und Konfigurieren der Serverdienste von Version Cue in der Windows-Programmleiste. Unter Mac-OS X wird ein Kontrollpanel in den Systemeinstellungen verfügbar gemacht, das die Basiskonfiguration von Version Cue und den Zugriff auf das Browser-basierte Frontend am Mac ermöglicht.

ALLGEMEINE KONFIGURATION

Einrichten: Zur Steuerung und Konfiguration von Version Cue unter Windows XP werden Befehle in der Programmleiste installiert.
Vergrößern Einrichten: Zur Steuerung und Konfiguration von Version Cue unter Windows XP werden Befehle in der Programmleiste installiert.
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Zum Starten und Betreiben der Serverdienste sind nur wenige Schritte mittels VersionCueTray unter Windows XP beziehungsweise in den Systemeinstellungen (Bereich "Sonstige > Adobe Version Cue") unter Mac-OS X nötig. Zum Starten von Version Cue gibt es dort jeweils eine Option im Reiter "Einstellungen". Version Cue kann nach jedem Neustart des Servers automatisch gestartet werden [Option "Version Cue beim Starten des Computers aktivieren"]. Der Arbeitsbereichzugriff kann als "freigegeben" oder "privat" kon- figuriert werden. Im Popup-Menü "Größe der Arbeitsgruppe" wählt man noch die gewünschte Anzahl von Benutzern (von "Einzelbenutzer" bis "Groß (>10 Personen)"), bei "Optimieren für" das avisierte Zielmedium ("Web-", "Druck-" oder "gemischte Medien") und im Eingabefeld "Speichernutzung" bestimmt die RAMAusstattung von Version Cue, wie die Software optimal ihre Leistung entfaltet. Die Konfigurati- on wird mit einem Mausklick auf die Schaltfläche "Jetzt übernehmen" bestätigt und ausgeführt. Nach dem Starten der Serverdienste von Version Cue ist nun auch die Schaltfläche "Erweiterte Verwaltung" verfügbar. Sie startet ein Browserbasiertes Administrations-Frontend im voreingestellten Browser auf dem Server-Computer. Kennt man bereits die Serveradresse und die Portnummer, lässt sich das webbasierte Frontend direkt in einem Webbrowser auf einem beliebigen Arbeitsplatz im Netzwerk aufrufen. Die verwendete Plattform spielt dabei keine Rolle.

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