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Verzögerung von Microsofts Vista durch EU-Bedenken befürchtet

08.09.2006 | 11:41 Uhr

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft befürchtet wegen Kartellrechtsbedenken eine weitere Verzögerung des Marktstarts seines neuen Betriebssystems Vista in Europa.

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Eine Antwort der Europäischen Kommission auf die Frage, ob der XP- Nachfolger dem europäischen Recht entspreche, stehe noch aus, sagte Microsoft-Sprecher Tom Brookes. Das Unternehmen hatte vergangenen Monat einen Prüfungsantrag bei der Kommission gestellt. Sollten die Kartellwächter zusätzliche Änderungen an der Software fordern, würde das den Markstart von Vista in Europa weiter verzögern, sagte Brookes.

Zuletzt hatte die Kommission im vergangenen März öffentlich Zweifel an der Unbedenklichkeit des nun seit zwei Jahren überfälligen Betriebssystems gehegt. Es gebe die Befürchtung, dass Computerhersteller und Verbraucher bei Vista keine ausreichende Auswahl zwischen verschiedenen Softwarepaketen haben könnten, wandte der Sprecher der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes ein.

Windows Vista sollte nach mehrfachen Verzögerungen nun eigentlich ab Januar 2007 in den Handel kommen.

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