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Video-Downloads aus Peer-to-peer-Netzen weiter bevorzugt

21.12.2006 | 12:50 Uhr |

Legale Downloaddienste für Videos wie der iTunes Store haben weiterhin einen schweren Stand gegen Peer-to-peer-Alternativen, besagt eine Studie der Marktforscher der NPD-Group.

iTunes 7 Movies
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Demnach hätten Nutzer aus acht Prozent der an das Internet angeschlossenen Haushalte in den USA – sechs Millionen an der Zahl - im dritten Quartal mindestens ein Video von 10 MB oder mehr Größe im dritten Quartal 2006 aus P2P-netzen heruntergeladen. Bezahlte Downloads aus dem iTunes Store und ähnlichen Angeboten zählte die NPD Group aus 1,2 Millionen Haushalten oder von zwei Prozent der regelmäßigen Internetnutzer. Mit einem Anteil von n 90 Prozent setzte sich hierbei der iTunes Store gegenüber der Konkurrenz von Vongo, Movielink und Cinema Now deutlich ab. Starke Unterschiede stellten die Forscher bei der Art der Filme fest, der bezahlt oder unbezahlt aus dem Internet geladen wurde. Während aus illegalen Quellen zu 60 Prozent "Filme für Erwachsene" – wie es die Amerikaner umschreiben – auf die Festplatten kamen und nur zu 20 Prozent Fernsehsendungen und zu fünf Prozent Mainstream-Filme, nahmen bei den bezahlten Downloads den größten Anteil von 62 Prozent TV-Shows ein, es folgen Musikvideos mit 24 Prozent und Filme mit sechs Prozent.

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