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Update und Demo für Final Cut Pro X

21.09.2011 | 07:23 Uhr |

Apple reagiert auf die teils heftige Kritik an der völlig neu programmierten Videoschnittsoftware Final Cut Pro X und legt mit dem Update auf Version 10.0.1 eine Fassung vor, die viele der vermissten Funktionen zurück bringt

Final Cut ProX
Vergrößern Final Cut ProX
© Apple

Skeptiker können sich eine 30 Tage lang lauffähige Demo-Version von Final Cut Pro X 10.0.1 laden und der Software eine Chance geben.

Das über den Mac App Store erhältliche Update bringt etwa XML-Import und -Export von Projekt- und Ereignis-Informationen, intelligenten Export von Video- und Aufio-Dateien mit der neuen Funktion Roles sowie die Integration von Xsan, mit der Cutter an unterschiedlichen Arbeitsplätzen mit dem gleichen Material arbeiten können.

"Der Profi-Cutter ist Apple gegenüber kritisch und ein Kunde, den wir nicht verlieren wollen," erklärt Apples Produktmanager für Videoprodukte Richard Townhill die Reaktion auf die Kundenkritik. Den Umstieg auf Final Cut X vergleicht Townhill unseren Kollegen der Macworld mit Apples Paradigmenwechsel von Mac-OS 9 zu OS X und den Wechsel zur Intel-Architektur. Das im Juni erschienene Final Cut Pro X 10.0 sei der Grundstein für etwas gewesen, das man über die nächsten zehn Jahre hinweg aufbauen wolle.

Daher habe man zunächst auch den am heftigsten bekrittelten Mangel abgestellt, den fehlenden XML-Export, den es nun für Material (Ereignisse) und Zeitleisten (Projekte) gebe. Final Cut Pro X konnte in der ersten Fassung nicht mit Programmen Dritter interagieren, Hersteler wie Box Systems und Black Magic haben Beta-Versionen von Final Cut X 10.0.1 erhalten, um sie mit ihrer Software zu testen. "Final Cut ist keine Insel mehr," freut sich Townhill, "es arbeitet ordentlich mit anderen zusammen. Wir haben ein gesundes Netzwerk von Drittherstellern und sind sehr gespannt, was sie damit anfangen werden."

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