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Apple erklärt sich zu Final Cut Pro X

30.06.2011 | 07:18 Uhr |

Die Veröffentlichung der Videoschnittsoftware Final Cut Pro X in der vergangenen Woche hat Apple jede Menge Kritik der Nutzerschaft eingebracht, die sich vor allen Dingen um weggefallene Funktionen früherer Final-Cut-Versionen dreht

Finall Cut Pro X
Vergrößern Finall Cut Pro X
© Apple

Apple reagiert mit ausführlichen FAQs zu Final Cut Pro X, in denen der Hersteller Antworten auf die meist gestellten Fragen verspricht. " Final Cut Pro X ist ein Durchbruch in nichtlinearer Videobearbeitung. Die Anwendung hat viele Videoschnittprofis beeindruckt, hat aber auch jede Menge Diskussionen in der Video-Gemeinschaft ausgelöst. Wir wissen, dass die Leute fragen zu den neuen Funktionen in Final Cut Pro X haben und wie es sich im Vergleich zu früheren Versionen von Final Cut Pro verhält," erklärt Apple den Ansatz seiner Frage-und-Antwort-Seite.

Enttäuschen muss Apple jedoch diejenigen, die ihre Projekte aus Final Cut Pro 7 in die neue Fassung importieren wollen. Es gebe keinen Weg, die Projekte zu "übersetzten", ohne Daten zu verlieren, räumt Apple ein, versichert aber, dass Final Cut Pro 7 auch neben Final Cut Pro X zu benutzen ist, der Installer überschreibt also nicht einfach vorhandene ältere Fassungen. In älteren Projekten verwendete Media-Dateien lassen sich in Final Cut Pro X importieren, versichert Apple.

Multi-Kamera-Unterstützung werde Final Cut Pro X "in Zukunft" erhalten, Plug-ins von Drittanbietern werden wieder funktionieren, wenn sie an die neue Software angepasst seien. Wegen der 64-Bit-Architektur von Final Cut Pro 7 müssten auch Plug-ins in 64 Bit programmiert sein, schon jetzt unterstütze Final Cut Pro X Audio-Unit-Plug-ins mit 64 Bit. Dritthersteller könnten auch Effekte, Titel und Übergänge als Templates in Motion 5 bereitstellen, diese würden auch funktionieren, wenn neben Final Cut Pro X kein Motion 5 installiert ist.

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