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Videokonferenzen als Reaktion auf Anschläge

04.10.2001 | 00:00 Uhr |

München/dpa- Seit dem 11. September verkündet ein Großunternehmen nach dem anderen heftige Umsatzeinbrüche oder Massenentlassungen als Folge der verheerenden Attacke auf das World Trade Center. Bei den Anbietern von Videokonferenzlösungen hingegen herrscht Hochkonjunktur. "Viele Geschäftsleute wollen oder können derzeit nicht fliegen und suchen nach sicheren Alternativen, ihre Besprechungen und Termine zu organisieren", sagt Andreas Wienold, Europachef des Videokonferenzanbieters VCON, stellvertretend für die gesamte Branche. "Wir verzeichnen eine enorm gestiegene Nachfrage nach Videokonferenzsystemen, und unsere Webpage registriert derzeit drei Mal so hohe Besucherzahlen wie vor dem Anschlag." Bisher war die Nachfrage bei Unternehmen eher gering, persönliche Kontakte galten als unersetzlich. (dpa)

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