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Videos aus iTunes: Analysten sehen Erfolg voraus – wenn die Verbindung zum TV klappt

12.09.2006 | 12:42 Uhr |

Aller Voraussicht nach wird Apple heute Abend seinen iTunes Music Store um Filmdownloads erweitern.

Apple-Einladung zu Special Event am 12.9.2006: Showtime
Vergrößern Apple-Einladung zu Special Event am 12.9.2006: Showtime
© Apple

Auch wenn zunächst wohl nur der Disney-Konzern, dessen größter Aktionär Apple-CEO Steve Jobs ist, Filme beitragen wird, rechnen Analysten fünf Jahre nach Einführung des iPod mit einem weiteren Erfolg, der für solides Wachstum bei Apple sorgen könnte. Voraussetzung freilich sei, die Lücke zwischen dem Computer, auf dem der Download geschieht und dem Fernseher im Wohnzimmer zu schließen, meint Michael Gartenberg von Jupiter Research: "Wenn man über Filmdownloads zu Hause spricht, dann muss man in der Lage sein, die Inhalte vom Download-Punkt auf den großen Bildschirm zu bringen." Apple werde daher nach Expertenmeinung nicht nur Filmdownloads anbieten und ein "Me to"-Produkt heruasbringen, nachdem Amazon letzte Woche schon einen Filmdownloaddienst gestartet hat. Die fehlende Verbindung vom Mac zum TV könnte die wesentliche Neuheit des heutigen Abends werden, vermutet Mike McGuire von Gartner: "Wir könnte etwas seht interessantes sehen." Im Gespräch sind dabei eine Streaming-Lösung direkt vom Mac auf den Fernseher, oder ein neuer Mac Mini mit überarbeiteter Benutzeroberfläche für Frotrow. Nicht zuletzt könnte auch ein neuer Video-iPod die Lücke schließen. Dieses Gerät könnte Apple neue Impulse geben, während sich iPods zwar noch gut verkaufen nimmt deren Wachstumsrate ab. "Der Markt ist mit iPod-Produkten gesättigt", meint Rob Enderle von der Enderle Group. Apple muss sich zudem mit immer mehr Konkurrenten herumschlagen, zuletzt hat Microsoft mit seinem Zune den Angriff auf den Marktführer erklärt.

Die Idee des Entertainment Centers für das Wohnzimmer ist zwar nicht neu, Apples Spezialität sei es aber immer gewesen, einfache und Anwender freundliche Lösungen für komplexe Problem zu finden, sind sich die Analysten einig.

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