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Adobe: 45 Prozent Wachstum für Mac-Videotools seit Final Cut Pro X

09.09.2011 | 10:39 Uhr |

Nach dem partiellen Kunden-Desaster Apples aufgrund des etwas holprigen Wechsels von Final Cut Pro zu Final Cut Pro X im Juni verkauft der Entwickler aus Cupertino mittlerweile auf Nachfrage auch wieder das alte Final Cut Pro. Dennoch scheint Adobe der lachende Dritte zu sein

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Der Software-Entwickler Adobe sieht sich als Nutznießer der zumindest für Profis missglückten Einführung von Apples neuem Final Cut Pro X , zu dem es auch im Macwelt-Test merken wir an: "Apple hat sich keinen Gefallen getan, eine eigentlich nur semiprofessionelle Software wie Final Cut Pro X als Nachfolger von Final Cut Pro 7 etablieren zu wollen." Daher gibt es zumindest in den USA per telefonischer Hotline doch wieder das alte Final Cut Pro zu kaufen, das Profis trotz des deutlich höheren Preises bevorzugen. Doch eine ganze Reihe der zuvor getreuen Anhänger haben der Apple-Videoschnittsoftware offenbar bereits den Rücken gekehrt und sind zu Adobes Premiere Pro CS 5.5 übergelaufen.

Adobe sieht ein Wachstum von 22 Prozent für seine Videobearbeitung für alle Plattformen, aber speziell auf dem Mac sogar einen Zuwachs von 45 Prozent in diesem Jahr. Dem hat Adobe allerdings auch kräftig nachgeholfen, indem es Nutzern, die erst kürzlich Final Cut Pro oder Avid Media Composer erworben hatten, bis Ende 2011 einen Rabatt von 50 Prozent beim Wechsel auf das hauseigene Videotool anbietet. Außerdem hat Adobe eine eigene Website für " Switcher " eingerichtet.

Info: Appleinsider

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