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Viel GIMP für Macs - der Stand der Dinge

05.12.2007 | 08:29 Uhr |

Die Bildbearbeitung GIMP ist eines der engagiertesten Projekte unter Linux, eine Alternative zu Adobes Photoshop zu entwickeln.

Einige Entwickler versuchen, GIMP auch für den Mac umzusetzen. Dazu gehört wilber-loves-apple . Hinter dem Namen verstecken sich nach eigenen Aussagen Fans des offenen Bildbearbeitung-Programms, die unabhängig von den eigentlichen Entwicklern eine "anständige" Umsetzung anbieten wollen. Die X11-Umgebung auf dem Mac ist Voraussetzung, gegebenfalls lässt sie sich von Apples System-DVD nachinstallieren. Die GIMP-Fans stellen unterschiedliche Versionen für Mac OS X 10.4 und auch Mac OS X 10.5 zur Verfügung, im Forum werden noch vorhandene Probleme diskutiert und Hilfe angeboten. Ähnlich gelagert ist das Projekt MacGIMP , das allerdings eine Version für Leopard erst "in Kürze" ankündigt. Immerhin wird inzwischen GIMP in der Version 2.4 umgesetzt. MacGIMP ist nicht kostenlos, die Version 2.0 ist als Download für 29,95 US-Dollar zu haben, mit Verpackung und CD werden 49,95 Dollar fällig. Etwas breiter gestreut ist das MacPorts Projekt , das allgemein Open Source-Software auf einfache Weise auf Mac OS X bringen will. Ganze 4383 Portierungen in 75 Kategorien sind hier versammelt, darunter auch GIMP. MacPort setzt ebenfalls die X11-Umgebung voraus. Einen etwas anderen Weg geht Seashore , das lediglich auf der GIMP-Technologie beruht und das gleiche Datenformat verwendet. Die Freeware Seashore nutzt das Cocoa-Framework, kommt also ohne X11 aus und damit dem durchschnittlichen Mac-Anwender sehr entgegen. Das Programm wendet sich ausdrücklich nicht an Profis, sondern soll die alltäglichen Bildbearbeitungs-Aufgaben auf einfache Weise bewältigen können.

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