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Viel versprechend: Mini-Beamer mit LED als Lichtquelle

13.03.2006 | 10:24 Uhr

Texas Instruments entwickelt seine DLP-Technik kontinuierlich weiter. Neuester Trend: Bei Beamern oder Rückpro-TVs könnten künftig LEDs als Leuchtmittel zum Einsatz kommen. Der Vorteil: Höhere Lebensdauer und - im Bereich Beamer - schnuckelige Formfaktoren.

Zwischen Fernsehern mit 2,60 Meter Diagonale und anderen Riesen gehen sie leicht unter, dennoch waren sie schwer bewacht: die neuen Mini-Beamer von Samsung oder Toshiba (Halle 1, L61). Der Clou an den Geräten: An Stelle von teuren Hochleistungslampen sind in diesen Beamern LEDs für die Beleuchtung zuständig. Bei einer Lebensdauer von rund 20.000 Stunden entfällt somit ein beträchtlicher Kostenfaktor, denn bei normalen Beamern kostet eine Ersatzlampe locker einige hundert Euro.

Auf der CeBIT können Sie schon jetzt einen Blick auf die putzigen Beamer werfen, die fast schon in eine Jackentasche passen. Noch befindet sich die Entwicklung allerdings am Anfang, die Auflösung der Geräte beträgt lediglich 800x600 Pixel und die Helligkeit lässt noch etwas zu wünschen übrig. Auch mit der derzeit erreichbaren Bilddiagonale will sich noch kein rechtes Heimkino-Feeling einstellen, bei etwa einem Meter ist Schluss. Es ist aber damit zu rechnen, dass in ein oder zwei Jahren derartige Beamer zu einer interessanten Alternative im Heimkino-Bereich werden könnten. Auch preislich liegen die vorgestellten Geräte im Bereich dessen, was sich normalsterbliche Anwender durchaus leisten können: 800 - 1000 Euro sind angepeilt.

Ein weiterer Vorteil der LED-Beleuchtung: Im Gegensatz zu Beamern mit Lampen müssen diese Geräte beim Ausschalten nicht abgekühlt werden und können somit in schneller Folge ein- und ausgeschaltet werden, ohne das Leben der Lampe zu riskieren.

Die Technologie soll auch bei Rückprojektions-Fernsehern zum Einsatz kommen. Ein erstes Modell kann am Stand von Samsung (Halle 1, B41) begutachtet werden.

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