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Virgin Electronics gibt auf

09.03.2005 | 15:53 Uhr |

Während sich zuletzt Sony und Napster mit großen Ankündigungen gegen den Platzhirschen im digitalen Musikmarkt Apple zu positionieren versuchten, gibt mit Virgin Electronics einer der Konkurrenten auf.

Das Tochterunternehmen von Richard Bransons Konzern Virgin hatte zunächst einen MP3-Player mit 128 MB Kapazität zum Preis von 100 Dollar im Angebot, seit dem Oktober war ein iPod-Mini-Konkurrent mit 5 GB Kapazität auf dem Markt.

Die Geräte spielten WMA-Dateien ab und konnten mit deren DRM umgehen, mit der gebundelten Software waren kostenpflichtige Musikdownloads von Virgins Servern zu 99 Cent pro Stück oder für eine Abogebühr von monatlich 8 Dollar möglich. Neben den Playern zieht Virgin Electronic auch Lautsprecher und Kopfhörer vom Markt zurück, Garantie will das Unternehmen für bereits verkaufte Produkte weiterhin gewähren. Im Herbst hatte Virgin gegenüber Forbes noch erklärt, außer Apple würde sonst keiner in dem Geschäft eine derart starke Marke einbringen. Zudem habe man die musikalische Tradition des Unternehmens als Unterstützung.

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