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Virtual Box 1.6: Suns Virtualisierung jetzt final

06.05.2008 | 10:05 Uhr |

Es gibt eine kostenlose Alternative zu Parallels Desktop und VMware Fusion: Virtual Box 1.6 ist Ende vergangener Woche in einer neuen Version erschienen und trägt darin erstmals den Namen eines weltweit bekannten Herstellers, Sun Microsystems.

Der Computer- und Softwarehersteller aus Kalifornien nämlich hat den Entwickler der Software, die deutsche Firma Innotek, im Februar übernommen. Seitdem hat sich einiges getan. In Version 1.6 verlässt die Mac-Version der Virtualisierungslösung nicht nur ihre Betaphase, sie lernt auch hinzu. Sie kann in der virtuellen Maschine SATA-Festplatten ansprechen, unterstützt PAE (Physical Address Extension) und eine API für Webdienste ist verfügbar. Die Entwickler konnten zudem eine Menge von Fehlern ausräumen, auch unter Mac OS X. VirtualBox gibt es in zwei Varianten, eine unter proprietärer Lizenz und die Open Source Edition, die unter General Public License steht. Für private Zwecke und Bildungseinrichtungen sind beide kostenlos, der GNU-Variante fehlen allerdings ein Installer und einige Dienstprogramme. Der Download ist rund 26 Megabyte groß, der Einsatz setzt einen Intel-Mac voraus.

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