Virtualisierung für Mac-OS X
Erster Test: Vmware Fusion 2 für Mac-OS X
Vmware Fusion 2 kann aus einem Mac mehrere Server machen - die Software erlaubt, Mac-OS X Server auf virtuellen Macs laufen zu lassen.
Die Vorführung ist beeindruckend: Auf einem Mac Pro lässt Vmware Fusion 2 zwei Kopien von Mac-OS X 10.5 Server laufen - mit genügend Arbeitsspeicher ist die Arbeitsgeschwindigkeit ansehnlich. Weiter gehende Experimente verhindert leider die Lizenz von Apple und die Fusion selbst: Eine solche virtuelle Maschine lässt sich nicht auf PC-Hardware übertragen. Mac-OS X Server auf einem PC von HP ist also nicht möglich.
Fusion 2 importiert alles
Umgekehrt funktioniert das aber schon: Mit Version 2 von Vmware Fusion kann man alle "Appliances" (= virtuelle Maschinen) nutzen, die heute für die PC- und Server-Produkte von Vmware erhältlich sind, beispielsweise Ubuntu Linux, Solaris oder Suse Linux außerdem praktisch jede Windows-Variante ab Windows 95 inklusive der Server-Produkte von Microsoft. Wer eine virtuelle Maschine selbst einrichten will, bekommt für alle Windows-Varianten einen Einrichtungsassistent, der - abhängig von der Ausstattung des Macs - wichtige Parameter wie CPU-Nutzung, Arbeitsspeicher und Interneteinstellung vorschlägt. Außerdem kann Fusion 2 über eine Importfunktion (und einen PC-Assistenten) die Windows-Installation von Apple ("Bootcamp") und Parallels übernehmen oder das identische Abbild eines vorhandenen PC erstellen.
Im täglichen Betrieb der neuen Version gibt es zusätzliche Hilfen: Gleich beim Start wartet eine Einstiegshilfe mit Schulungsvideos danach helfen die Vmware Tools unter anderem beim Datenaustausch zwischen Mac und Windows: "Mirrored Folders" lassen es so aussehen, das beispielsweise der Inhalt des Ordner "Bilder" im Benutzerordner von Mac-OS X automatisch unter Windows im Verzeichnis "Eigene Dokumente > Eigene Bilder" auftaucht.
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