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VMware Fusion virtualisiert Leopard und Snow Leopard

21.11.2011 | 07:04 Uhr |

VMware hat Version 4.1 seiner Virtualisierung Fusion mit einigen kleineren Verbesserungen und einer wesentlichen Neuerung veröffentlicht

Die Software lässt nun auch die Virtualisierung der Standard-Versionen von Leopard und Snow Leopard zu. Bisher war Fusion nur in der Lage gewesen, auf einem Mac virtuelle Maschinen von Lion Server, Lion, Snow Leopard Server und Leopard Server zu erstellen, den Lizenzbedingungen Apples entsprechend, das vor Lion nur Virtualisierungen von Server-Versionen auf Macs zuließ. Wenn Anwender nun versuchen, eine virtuelle Maschine mit Leopard oder Snow Leopard aufzusetzen, vermeldet eine Dialogbox in Fusion 4.1 lediglich, man solle sicherstellen, eine passende Lizenz zur Virtualisierung zu haben. Apple verbietet in seinen Lizenzbedingungen nicht ausdrücklich, Leopard oder Snow Leopard in einer virtuellen Maschine zu betreiben es heißt lediglich, man dürfe das System nur auf einem Mac betrieben, und zwar auf genau einem. In den Lion-Lizenzbedingungen erteilt Apple hingegen explizit die Erlaubnis zur Virtualisierung, aber nur auf einem Mac.

Der Nutzen der Virtualisierung von älteren Mac-Betriebssystem ist nicht nur für Entwickler offensichtlich, Lion-Nutzer können ältere PowerPC-Programme nun auch wieder auf ihrem Lion-Rechner nutzen, sofern sie auf diesem eine Leopard- oder Snow-Leopard-Virtualisierung einrichten.

Weitere Neurungen in Fusion 4.1 betreffen die Kompatibilität zu Lion-Features wie dem Vollbildmodus (VMware hat dabei auch an einen "Smart Fullscreen" für Nutzer von Mehrbildschirmsystemen gedacht), File Vault 2 und Lion Recovery. Das Update der 50 US-Dollar teuren Software ist für registrierte Nutzer von Fusion 4 kostenlos.

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