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Visioneer verklagt Umax

07.09.1998 | 00:00 Uhr |

Das kalifornische Unternehmen Visioneer verklagt den Hardwarehersteller Umax wegen irreführender Werbung und unfairer Geschäftspraktiken. In einer Pressemitteilung von Visioneer heißt es, Umax habe ihre Scanner der Serie Astra 1220 wissentlich falsch als 36-Bit-Scanner deklariert und beworben, obwohl die Geräte nur eine maximale Farbtiefe von 30 Bit ermöglichten. Weiter habe Umax einer unabhängigen Prüfkomission Testgeräte verweigert. Bei einem Test mit gekauften Astra-Scannern habe diese Komission in allen Geräten einen Digital-Analog-Wandler vorgefunden, der nur 30-Bit-Scans ermögliche. Visioneer verlangt jetzt, daß Umax in seiner Werbung entsprechende Richtigstellungen vornimmt, den Verkauf falsch deklarierter Scanner unterläßt, die betroffenen Produkte neu deklariert, Schadenersatz und Wiedergutmachung zahlt und seine "erschlichenen" Einnahmen abgibt. Visioneer entwickelt Systeme, die papierloses Büromanagement ermöglichen sollen. Unter anderem produziert Visioneer den Scanner Paper Port. lf

Info: Visioneer, Internet: www.visioneer.com

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